Einkommen Berufe Statistisches Bundesamt

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Das Statistische Bundesamt (Destatis) ist der richtige Arbeitgeber für Sie? Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis der Verdienstdaten des Statistischen Bundesamtes Zurück zum Gehaltsrechner. Der Statistikexperte für Löhne und Gehälter in Deutschland ist Roland Günther vom Statistischen Bundesamt. H. Quelle: Destatis, Anfrage an das Statistische Bundesamt.

Mit der Genesis-online Datenbank steht Ihnen fast das gesamte Destatis-Sortiment zur Verfügung.

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In der immobilienpolitischen Debatte in der BRD wurde festgestellt, dass die Kapitalbildung der "Arbeiter" nach wie vor hinter der des Unternehmers zurückgeblieben ist; "die Ärmsten sind nicht mehr arm, sondern die Reicheren werden immer reicher", so 1, aber solche pauschalen Urteile über ganze Bevölkerungsschichten werden der Realität nicht mehr gerecht.

Aber nicht die ganze Belegschaft, sondern nur ein Teil dieser Unternehmensgruppe lässt bei der Kapitalbildung zu wünschen übrig, und man kann auch nicht sagen, dass alle Unternehmen einen deutlichen Vermögenszuwachs erzielt haben. Vielmehr sind einige Selbständige nicht einmal in der Position, ausreichend Eigentum aufzubauen.

Lediglich ein Drittel aller Selbstständigen hat mehr als drei Angestellte, mehr als ein Drittel aller Selbstständigen hat ein Nettoeinkommen von weniger als 800 Mark pro Monat, und knapp ein Drittel aller Selbstständigen hat unseren Interviewerinnen und Interviewer mitgeteilt, dass sie ihre Selbstständigkeit gern abgeben würden, wenn sie sie sie gegen eine äquivalente Arbeitnehmerposition eintauschen würden.

Gehaltsstatistiker

In Deutschland beträgt das Monatsgehalt als Statistikerin 4.274 €. Bezüglich der Gehaltsbandbreite liegen die niedrigeren Monatslöhne bei 3.049 Euro, aber auch für Statisten in den höheren Lagen können sie bis zu 6.528 Euro und mehr einnehmen. Die Ansiedlung des Arbeitsgebers hat, wie in fast allen Berufsgruppen, neben vielen anderen Einflussfaktoren auch einen persönlichen Einfluß auf die Gehaltshöhe.

Der Monatsdurchschnitt liegt im nordöstlichsten Bundesstaat der Bundesrepublik bei rund 3.753 Euro. Dabei ist zu beachten, dass die Auswertung unserer Angaben immer wieder zu dem Schluss kommt, dass die Löhne in Süddeutschland in der Regel höher sind als in Norddeutschland. Statisten erheben Informationen, bewerten die Marktforschungsergebnisse und sprechen Handlungsempfehlungen aus.

Interessierte können sich nach Abschluss ihres Studiums einen Einblick in dieses Tätigkeitsfeld verschaffen. Es gibt keine unmittelbare Ausbildung nach dem Statistiksystem. Weil der Statist immer in der Nähe des Marktes ist, muss er immer professionell im Bild sein. Die Ausbildungskosten für Statisten werden oft vom Auftraggeber oder der Arbeitsvermittlung getragen.

Bei der Suche nach höher qualifizierten Arbeitsplätzen erweist sich die Fortbildung als nutzbringend. Aber auch die Vertiefung in einem Fachgebiet oder die Festlegung eines neuen Berufsfelds sind Gründe für eine Fortbildung. Bei der Auswahl eines Weiterbildungsangebots achten Statisten darauf, dass es das aktuelle Anforderungsprofil in sinnvoller Weise vervollständigt oder ausweitet. Statistikwissenschaftler können an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen, die als Präsenz- oder Fernunterricht ablaufen.

Teilweise, z.B. bei persönlichkeitsorientierten Inhalten, bieten StatistikerInnen ein individuelles Coaching an. Geeignete Schulungsthemen für Statisten sind: Wahrscheinlichkeitsberechnung, statistische Programme, Anwendungsorientierte Informatik, Markforschung, Marktbeobachtung, Versicherung, Qualitätssicherung, IT-Anwendungen, Biometrik, Biometrische Daten, Biostatistiken, epidemiologische Daten, Finanzmathematik, Volkswirtschaftslehre, Verkehrswissenschaft. Der Kurs selbst sollte die wichtigsten Punkte enthalten, die der Statist im Moment braucht.

Bei entsprechender Weiterbildung können Statistikerinnen und -wissenschaftler Dozentinnen und Dozenten an Fachhochschulen oder Fachhochschulen werden. Die Statistikerin arbeitet als Risikoanalytikerin unter anderem für Versicherungsunternehmen. Wer sich für eine professionelle Laufbahn als Statistikerin interessiert, nimmt ein Universitätsstudium auf. Die technischen und allgemeinen Fachhochschulen verfügen über den passenden Lehrgang "Mathematik und Statistik". Die Studienstatistik befasst sich mit der Durchführung und Auswertung von Versuchen und Erhebungen.

Die Studierenden, die sich in diesem Fach einschreiben, sollten an der Auswahl von Fragen und der Gestaltung von statistischen Fragebogen interessiert sein. Vorteilhaft ist eine gewisse Programmier- und Nutzungsaffinität für bestimmte Programme für die statistischen Auswertungen. Einige Hochschulabsolventen beginnen nach dem Abschluss eine Karriere in der Wissenschaft. Die Wirtschaft ist neben der reinen Meinungs- und Marktforschung ein beliebtes Arbeitsfeld für die Statistik.

Im Pharmabereich machen Statisten Angaben über die Wirkung von Arzneimitteln. In fast allen Wirtschaftszweigen sind Statisten beschäftigt. Diese sind im Öffentlichen Sektor (z.B. Staatsamt, Statistisches Bundesamt), in Industriebetrieben oder in Vereinen und Institutionen tätig. Hinzu kommen Stellenangebote in der Meinungs- und Marktforschung, bei Versicherungsunternehmen oder Kreditinstituten. Manche Statisten nehmen Stellen an Universitäten und Forschungseinrichtungen an.

Eine der alltäglichen Aufgaben der Statistik ist die Gestaltung der Datenerhebung. Die rekonstruierten Informationen werden von Statisten mit Hilfe von Programmen verarbeitet. Statisten und Statistikerinnen können Abläufe in den Feldern Ökologie, Technologie, Gesellschaft und Ökonomie nachbilden. Statistikauswahl des richtigen Erhebungsverfahrens für die entsprechende Datenrecherche und Gestaltung geeigneter Erhebungen. Das Entwickeln neuer Prüfverfahren ist eine Aufgabenstellung für die Statistik.

Sie behandeln finanzielle und versicherungstechnische Probleme nach rein quantitativen Gesichtspunkten. Statistikexperten steuern die Datenbestände mit Hilfe von Datenbeständen. Hochschulstatistikerinnen und Hochschulstatistiker konzipieren und implementieren in ihren Fakultäten Forschung.

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